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Double Exposure Effect mit Photoshop erstellen

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Double Exposure bedeutet soviel wie Doppelbelichtung, mittels der zwei unterschiedliche Motive – übereinanderliegend – den entsprechenden Effekt auslösen.
Bei der Überlagerung der Bilder, werden die dunklen Bereiche des ersten Bildes mit den dazugehörigen Bereichen des zweiten Bildes multipliziert. Dadurch verschmelzen die übereinanderliegenden Flächen und erzeugen eine neue Komposition.


Ein bekanntes Beispiel hierfür könnte die True Detective-Intro sein, durch die der Effekt erneut im Trend liegt:

True Detective Opening

Es handelt sich hierbei um eine altbekannte Technik, die ursprünglich in der analogen Fotografie angewandt wurde, mit dem Unterschied, dass ein und dasselbe Bild eines Films doppelt belichtet wurde.
Heute kann man dies und mehr, mit einem guten Fotobearbeitungsprogramm erreichen.

Wie erzeugt man einen Double Exposure Effect mit Photoshop?

Zunächst benötigt man ein Portrait mit hellen Hintergrund, dabei kann es sich um ein farbiges- oder um ein schwarzweiß Foto handeln.

Im nächsten Schritt unter dem Reiter Kanäle, wird jenes Bild mit dem höchsten Kontrastwert dupliziert.

Mit dem ausgewählten Kanal des Bildes, nimmt man eine Tonwertkorrektur vor, indem man die dunklen Bereiche des Fotos erhöht.

Weiters werden mit einem harten Pinsel die restlichen hellen Bereiche im Gesicht mit schwarzer Farbe übermalt.

Im Anschluss wird wieder der RGB Kanal ausgewählt und mit gedrückter STRG-Taste die zuvor erstellte schwarze Silhouette selektiert und per rechten Mausklick auf “Auswahl umkehren” geklickt, wodurch der schwarze Bereich des Bildes mittels einer gestrichelten Linie ausgewählt wird.

Ist dies gemacht kann man wieder zum Reiter “Ebenen” wechseln und dort die Ebene per Rechtsklick duplizieren.

Als nächster Schritt wird wieder per Rechtsklick die Auswahl aufgehoben und das Originalbild (Ebene 1 oder Hintergrund) mit weißer Farbe gefüllt, sodass man einen weißen Hintergrund erhält, zumal die Kopie des Fotos nun einen transparenten Hintergrund aufweist.

Ist dies gemacht, kann man sich auf die Suche nach einem passenden Hintergrund begeben, Landschaftsfotografien eignen sich sehr gut dafür. Ein Tipp wären bspw. Pixabay oder Pexels, Webseiten die Bilder und Videos frei von Urheberrechten zur Verfügung stellen.

Ist das Bild gefunden, wird unter dem Reiter “Datei” im Menü oben, “Platzieren und einbetten…” gewählt, wo dann das entsprechende Foto ausgewählt- und in einer neuen Ebene eingefügt werden kann.
Dann wird die Ebene nach oben verschoben, sodass sie die restlichen Ebenen verdeckt.

Im nächsten Schritt wird das Landschaftsbild ausgewählt und per Rechtklick auf die darunterliegende Ebene (Bild mit Portrait und transparentem Hintergrund) geklickt, wodurch eine Auswahl des Portraits gekennzeichnet wird.
Mit den immer noch ausgewählten Landschaftsbild, erstellt man nun eine Ebenenmaske:

Danach wird die Verbindung der Ebenenmaske und der Ebene angeklickt, wodurch diese abgewählt wird und somit nicht mehr sichtbar ist.

Unter dem Reiter im Menü “Berarbeiten” wählt man dann den Menüpunkt “Transformieren” und den Unterpunkt “Skalieren“, damit das Landschaftsbild positioniert werden kann. Wichtig ist dabei, dass man das Landschaftsbild und nicht die Ebenenmaske ausgewählt hat.

Nun wird wieder die Ebene des Portraits ausgewählt und dupliziert, die Kopie wird dann ganz nach oben gezogen, sodass sie die restlichen Ebenen überdeckt.
Ist das Portrait Ihrer Wahl bereits eine schwarzweiß Fotografie können Sie den nächsten Schritt auslassen.
Bei einem farbigen Portrait, klickt man mit der ausgewählten Kopie des Portraits auf den Reiter im Menü “Bild“, dann auf den Menüpunkt “Korrekturen” und dann auf “Schwarzweiß“, damit das Foto in schwarzweiß umgewandelt wird.

Ist dies gemacht wird der Mischmodus für Ebenen auf “Multiplizieren” umgestellt.

Und im nächsten Schritt erstellt man eine Ebenenmaske der Kopie des Portraits und wählt diese aus. Mit weichem Pinsel und schwarzer Farbe kann man restliche schwarze Bereiche des unteren Bildes löschen, je nach dem welches Ergebnis man erzielen möchte.

Zum Schluss besteht noch die Möglichkeit den Hintergrund der ersten Ebene einzufärben, dies kann man machen wie man will.

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